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norbithai
by norbithai

Reiseziel Chiang Mai

Reiseziel Chiang Mai - เชียงใหม่,

die Tempelmetropole im Norden Thailands

chiang mai doi suthep
Abseits der traumhaft schönen Strände Thailands und der pulsierenden Metropole Bangkok liegt unser heutiges Reiseziel Chiang Mai. Die Stadt im gebirgigen Norden des Landes, circa 700 Kilometer von Bangkok entfernt, wird gerne als die nördliche Hauptstadt Thailands bezeichnet. Sie ist aber international längst kein Geheimtipp mehr. Der lokale Flughafen bringt massenweise Touristen mit zahlreichen Flügen täglich aus Bangkok und den umliegenden Nachbarstaaten. Beliebt ist bei Reisenden auch eine Bahnreise. Per Nachtzug ist Chiang Mai einfach und bequem zu erreichen. Chiang Mai stellt somit das Gegenstück zu den weißen Sandstränden mit ihren Felsformationen da. Es ist der ideale Ort um die lokale Kultur besser kennen zulernen.
Thailand Zugfahrt
Das hört sich nun alles nach Massentourismus an. Beim Besuch manch berühmter Tempel und den beliebten Nachtmärkten mag man diesen Eindruck auch vermittelt bekommen. Trotzdem bewahrt sich die Region den Ruf als einzigartigen Rückzugsort, in der man die gemütliche Lebenswiese der Einheimischen kennen lernen kann. Der thailändische Lebensstil kann hier noch in seinen Ursprüngen erlebt werden.
Langhals Frau Chiang Mai

Eine kühlere Brise in höheren Lagen

 

Am markantesten ist in Chiang Mai die Lage. Inmitten von Bergen und Hügeln gelegen ist das Klima nicht so extrem wie im Süden. Zwar steigt das Thermometer bei dem tropischen Klima und der trockenen Hitze regelmäßig auf 30 Grad und mehr an, aber diesen Temperaturen zu entkommen, ist relativ einfach. Man braucht einfach in höhere Lagen zu fahren, zu wandern oder zu radeln – an sportlichem Angebot fehlt es der Region keinesfalls – und schon ist eine zusätzliche Jacke notwendig. Chiang Mai selbst liegt dabei nur auf einer Höhe von 310 Höhenmetern – also für europäische Verhältnisse überhaupt nicht in den Bergen. Bei dem Panorama, das sich einem rundherum erstreckt, kommt es einem jedoch um einiges höher vor.

Countryside Chiang Mai
Es sind das saftige Grün und die dichten Regenwälder, die eine Erkundung der Umgebung einzigartig machen. Fast bei jedem Ausflug ist man nur einen Katzensprung vom nächsten Wasserfall entfernt. Manchmal ist sogar eine der vielen heißen Quellen zu finden, die für einen besonderen Badespaß sorgen. Bei einem Wanderausflug sollte sich also immer der Bikini bzw. die Badehose im Rucksack befinden.
Heisse Quellen Chiang Mai

Monumente aus vergangener Zeit

 

Es sind nicht nur die heutigen knapp 170.000 Einwohner von Chiang Mai, die die einzigartige Lage zu schätzen wissen. Die Stadt hat eine lange und facettenreiche Vergangenheit. Heute zeugen zum Beispiel über 300 Tempel – von pompösen Bauten bis hin zu mystischen Gebäuden – von dieser Zeit. Der älteste Tempel ist Wat Chiang Man. Bei der Auswahl der Tempel, die man besichtigen will, sollte man sich aber keinesfalls nur auf seinen Reiseführer verlassen. Egal wie groß die Gebäude, die dazugehörigen Buddha-Statuen oder die Monumente sind, jeder Tempel hat eine ganz eigene Energie. Daher können es oft auch kleine, eigentlich weniger bekannte Bauwerke sein, die einen so richtig verzaubern. Bei einem Aufenthalt sollten mindestens zwei Tage nur für die Besuche dieser Sehenswürdigkeiten eingeplant werden.
Chiang Mai Altstadt Mauer
Unter anderem war Chiang Mai lange Zeit, von 1296 -1768, die Hauptstadt des Königreichs der Lan Na. Dieser Ära verdankt die Stadt auch ihren Namen. Chiang Mai bedeutet übersetzt nämlich neue Stadt. Zwischen den Klöstern und religiösen Stätten merkt man natürlich den Fortschritt der heutigen Zeit. Moderne Gebäude und traditionelle thailändische Residenzen – und nicht zu vergessen die große Anzahl an Hotels, Appartements und touristischen Unterkünften – haben die Lücken zwischen den geschichtsträchtigen religiösen Bauten geschlossen. Das sorgt für eine kuriose Mischung vergangener und aktueller Zeiten.

Wenn aus Tagen Wochen werden

 

Viele Reisende planen Chiang Mai als einen von vielen Stops in Thailand ein. Nachdem sie die Stadt aber besser kennengelernt haben, werden aus ursprünglich zwei oder drei Nächten nicht selten Wochen oder Monate. Chiang Mai bietet nämlich nicht nur einen optimalen Rückzugsort, sondern auch jede Menge Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten an. Wieso die Stadt im Norden nun so eine hohe Anziehungskraft hat, mag noch viele weitere Gründe haben. Einige davon versuche ich kurz aufzuzählen:

Panorana Chiang Mai Countryside

1) Wo Sport großgeschrieben wird

 

Die hügeligen Landschaften sind ideal um sich körperlich zu betätigen. Wandern ist dabei eine der häufigsten Tätigkeiten. Sehr beliebt ist die Besteigung des höchsten Gipfels Thailands, dem Doi Inthanon. An der Grenze zu Myanmar sind einige ebenfalls höher gelegene Gebirge zu finden. Es müssen allerdings nicht immer die Höhenmeter sein, die ein einzigartiges Naturerlebnis bieten. Viele Nationalparks wie beispielsweise der Doi Pui-Doi Suthep sind ebenfalls eine Reise wert. Unter anderem ist der zuvor genannte Park gleich vor den Toren der Stadt zu finden und beherbergt den bekanntesten Tempel, den Wat Phrathat Doi Suthep.

Wer sich lieber auf zwei Rädern fortbewegt, sollte sich einer Mountainbike-Truppe anschließen. Erst in den letzten Jahren wurde diese Sportart um Chiang Mai immer beliebter. Heute sieht man auf den hügeligen Straßen aber bereits immer häufiger Fahrer in bunten Trikots, die den Berg hinauf treten. Einige gut markierte Trails sorgen dann für die richtige Portion Adrenalin. Geführte Touren vereinen auch ganz gerne zwei verschiedene Sportarten miteinander. Also beispielsweise eine Wanderung auf den Gipfel, wo man dann mit dem Mountainbike die Strecke wieder hinunter fährt.

 

In Sachen Wassersport bietet sich Rafting an. Einer der Flüsse in der näheren Umgebung, der Mae Tang, befördert vor allem in der Regenzeit extreme Wassermassen. In der eher trockenen Zeit ist es immer eine Frage, ob die lokalen Agenturen diese Sportart anbieten. Daher sollte man sich einfach bei Ankunft in Chiang Mai in einem Tourismusbüro zur aktuellen Lage informieren.

Und natürlich nicht zu vergessen: Yoga. Das Angebot ist in den letzten Jahren explodiert. Zahlreiche Yoga-Studios bieten alle möglichen Formen der Trendsportart an: akrobatisch, in der Sauna, in der Natur etc. Dabei lässt es sich so richtig abschalten und als netter Nebeneffekt wird auch noch der Körper trainiert.

Yoga in Chiang Mai

2) Eine unglaublich abwechslungsreiche Küche

 

Die Vielfalt der thailändischen Küche, und speziell der Eigenheiten im nördlichen Teil des Landes, lassen sich ganz gut auf einem der zahlreichen Nachtmärkte bestaunen. Sie sind zu einem wahren Touristenmagnet geworden. Zwar steht das Einkaufen von Souvenirs, Kleidung und sonstigen Schnäppchen im Vordergrund, aber zwischen diesen Produkten gibt es auch immer wieder kulinarische Garküchen. Es gibt zwar jeden Tag einen Nachtmarkt, die berühmtesten finden aber nur am Wochenende von Samstag bis Sonntag statt. Zur Auswahl stehen verschiedene Bazare. Ganz interessant kann auch ein Besuch eines lokalen Nachtmarktes sein, wo auch Einheimische ihre Abendstunden verbringen.

In Thailand hat jede Region ganz eigene Gerichte und Geschmacksrichtungen kreiert. Die Spezialitäten im Norden des Landes enthalten vor allem viel Gemüse. Denn in Chiang Mai wachsen Sorten, die im viel heißeren Süden kaum gedeihen. Ist das Gemüse nicht bereits im Essen mitgekocht, wird es gerne als Beilage gereicht. Außerdem sind die Gerichte milder gewürzt als anderswo im Land.

 

Es gibt so viele Speisen, die man bei einem Urlaub unbedingt ausprobieren sollte: Kôw soy, gelbe Eiernudeln in einem dickflüssigen Curry mit Gemüse, Nám prík òrng, feines Rindfleisch mit Tomaten, Gaeng Hunglay, Curry mit Ingwer und Schweinefleisch, Gaeng Pah Moo, Tom Yung Goong, eine beliebte thailändische Suppe, die mit jeder Menge Gewürzen und Kräutern verfeinert ist usw. Um genau dort zu essen, wo es auch die Einheimischen tun, sollte man konsequent auf der Straße nach langen Schlangen vor Restaurants und Garküchen Ausschau halten. Das ist nämlich ein Garant dafür, dass das Essen dort auf jeden Fall gut schmeckt.

Die Mutigen können sich das erste Mal an Maden, Heuschrecken und sonstigen Insekten probieren. Diese werden meist frittiert und dann als Snacks gegessen. An zahlreichen Essenständen sind diese erhältlich.

3) Lokale Kultur, die Reisende zum Kennenlernen einlädt

 

Die Glückspilze unter den Reisenden werden vielleicht zufällig eines der berühmten Feste in Chiang Mai erleben. Das bekannteste ist das Songkran Festival, welches das thailändische Neujahr ist. Es findet jedes Jahr Mitte April statt. Eine der spektakulärsten Traditionen ist, dass sich Thailänder wie verrückt Wasser über die Köpfe schütten. Eine wirklich lustige Sache, die man einmal gesehen haben sollte. Es handelt sich aber hier um kein Fest, das nur einen Tag dauert. Nein, mehrere Tage sind Wasserpistolen und alle möglichen Instrumente um Wasser zu verspritzen die Stars in der Gesellschaft. Touristen sind gerngesehene Gäste und können sich jederzeit beteiligen. Einziger Wermutstropfen ist, dass zu dieser Zeit die Preise der Hotels und Unterkünfte extrem ansteigen. Ganz Thailand ist unterwegs und von überall her kommen Thais um ihre Familie während dieser Zeit zu besuchen. Weitere Highlights des Festival-Kalenders sind beispielsweise das Loi Krathong Fest, wo bei Vollmond einmal im Jahr dekorierte Boote mit Blumen und Kerzen losgeschickt werden und das Chiang Mai Flower Festival, bei dem im Februar alles in bunten Farben erstrahlt.

Songkran
Durch diverse Kurse ist es ebenfalls möglich, einige der Traditionen kennen zu lernen. Eine Thai Massage ist ein tolles Erlebnis, wenn man selbst am Massage-Tisch liegt. Jedoch kann es auch spannend sein, selbst eine Ausbildung zum zertifizierten Thai-Masseur zu absolvieren. Wer genug Zeit mitbringt, sollte sich diese Möglichkeit durch den Kopf gehen lassen. Ein Thai - Kochkurs, zum Beispiel bei Tante Orn's Cooking School wäre auch eine lohnenswerte Investition. Sportlich geht es beim traditionellen Thai Boxen, der nationalen Sportart Thailands, zu. Ob man selbst in einem der zahlreichen Muay Thai Camps trainieren möchte, oder sich einen Kampf live in einem der Stadien anschaut. Sehr beliebt ist beispielsweise das Thapae Stadium. An ein Ticket zu kommen ist nicht schwer. Entweder man besorgt sich eines von den zahlreichen Straßenverkäufern im Zentrum von Chiang Mai oder man geht einfach am Tag des Wettkampfes zum Eingang. Restplätze sind so gut wie immer vorhanden.
Bestimmt gibt es aber noch viele weitere Anreize, die Chiang Mai berechtigterweise zu einem der beliebtesten Reiseziele in Thailand machen. In den nächsten Jahren wird sich in der Stadt außerdem noch viel tun. Viele Expats vor allem aus westlichen Ländern haben sich dort niedergelassen. Fast jede Woche scheint ein neues trendiges Restaurant, Sportstudio oder Hotel zu öffnen. Chiang Mai ist also eindeutig so richtig am Puls der Zeit.
The Riverside

Kurz gesagt, es gibt eine Menge guter Gründe für einen Aufenthalt in Chiang Mai. Ob nun ein paar Tage, Wochen oder gar Monate, dass muss jeder selbst für sich herausfinden.

Auf mich hat die Region um Chiang Mai / Chiang Rai schon immer eine gewisse Faszination ausgeübt und ich kann mir gut vorstellen auch hier für länger zu Leben!

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Flug zum Reiseziel Bangkok
  • Unterkünfte gibt es in Chiang Mai in allen Preisklassen. Je nach persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben, schon ab etwa 8€ die Nacht. Wer den Luxus liebt, bekommt in Chiang Mai was er sucht. Natürlich hat auch das seinen Preis, und die Grenzen nach oben sind wie immer offen!

    Ich empfehle hier die Mittelklasse Hotels um die 600 - 1200 Baht, ohne Verpflegung, denn ausgezeichnetes Essen zu vernünftigen Preisen muss man hier wirklich nicht lange suchen.

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